Unternehmenswachstum in der krise
The Guardiola Principle
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Despite growing enthusiasm for robotics, artificial intelligence and algorithms used in business - reduced to the minimum - all projects, processes and entire companies only work optimally if the people behind them function.

 

In order to generate and maintain economic growth in the company, employees must grow with the company, change and adapt to the new - both professionally and personally.

 

Out of conviction, we keep a close eye on this process. Our approach and working methods are characterized by a clear focus on the individual and the resulting teams and structures - at all hierarchical levels.

Unternehmenswachstum - Krise

Die Krise als Chance nutzen und Unternehmenswachstum generieren

Mit der richtigen Haltung Unternehmenswachstum generieren

Haltung – Perspektive 1: Die Stärken des Mittelstands?

Ich war schon immer ein riesiger Fan von Unternehmern, vor allem im Mittelstand. Die Innovationskraft, Schnelligkeit, Leidenschaft und Entscheidungsfreude faszinieren mich und sind klare Stärken des Mittelstands. Dazu kommt das starke Verantwortungsbewusstsein bei den Führungskräften, das so viel Authentizität und Umsetzungsenergie freilegt. Das sind alles Qualitäten, die bei großen Unternehmen selten in gleicher Intensität zu finden sind.

Als Berater habe ich jedoch in den letzten 12 Monaten den Eindruck gewonnen, dass diese Intensität abnimmt.

Viele unserer Kunden haben sich die gleichen, elementaren Fragen während der Krise gestellt:

  • Ist unser Geschäftsmodell stabil? Ist es Corona-Krisen-sicher?

  • Falls ja, ist es auch zukunftssicher?

  • Was passiert mit uns nach der Krise?

  • Wäre es nicht besser, lediglich die Stricke zusammen zu halten, liquide zu bleiben und Investitionen aufzuschieben?

 

Im Auge der Gefahr war der Blick auf die Chancen und Herausforderungen der Unternehmen häufig verstellt. Nur ganz wenige Unternehmer waren zu Gesprächen über neue Ansätze und (oft auch nur kleinen) Investitionen bereit. Aber es fiel auf, dass diese Unternehmern Fragen aus einer anderen Perspektive stellten:

  • Ist es schon zu spät zu investieren? Oder ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt?

  • Falls ja, in was denn? In Mitarbeiter? In Maschinen? In Digitalisierung & Automatisierung?

 

Hier konnte ich beobachten, wie wichtig die Rückbesinnung auf die eigene Haltung und die eigenen Stärken für eine erfolgreiche Weiterentwicklung ist. Es ist entscheidend, dass man sich innovativ, schnell und leidenschaftlich mit dem Team den neuen Herausforderungen stellt.

 

Haltung – Perspektive 2: Was bringt die Zukunft?

In der Krise lernen wir wichtige Lektionen – ob als Berater oder in der Rolle des Unternehmers. Auch ich habe Krisenmeetings mit meinem Team einberufen und ganz offen angesprochen, wie Kurzarbeit aussehen kann. Mit Blick auf die Zukunft waren uns drei Aspekte sehr wichtig:

 

1. Wir können der unsicheren Zukunft nur erfolgreich begegnen, indem wir uns die Haltung eines Anfängers aneignen (das sogenannte „beginners mind“).

Startups kennen diesen Begriff und diese Haltung sehr gut, denn ihre Gründer sind zumeist unerfahrene Anfänger. Wenn aber ein gestandener Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit signifikanten Umsätzen zugeben muss, dass er in dieser Krise selbst ein Anfänger ist, braucht es dazu eine gehörige Portion Selbstreflexion, Mut und die richtige Haltung. Wer sich als Anführer verletzlich zeigt, zugibt, dass er nicht mehr alles unter Kontrolle hat und sich Hilfe organisieren muss, der zeigt wahre Größe. Genau diese Haltung bringt alle Ihre Mitarbeiter hinter die gemeinsame Sache. Es entsteht eine Vertrauenskultur, die eine stabile Grundlage dafür ist, schwierige Herausforderungen zu meistern und zusammen erfolgreiche Lösungen zu finden.

 

2. Manchmal müssen wir bei einer Bergtour auf halbem Weg wieder umdrehen und ganz nach unten gehen, um am Startpunkt eine andere Route zu nehmen.

So schmerzhaft das auch klingt, es gibt etliche Beispiele von Unternehmen, die sich nicht von Ihrer Route haben abbringen lassen, obwohl die Zeichen klar auf Sackgasse standen. Auch hier ist die einzige Lösung, die richtige Haltung. Eigene Entscheidungen müssen reflektiert werden, um sie erneut zu treffen, anzupassen oder zu revidieren. Viele Tugenden, die in den letzten Jahrzehnten als Stärke galten, wie ein bedingungsloses Durchhaltevermögen, Sturheit und Fokussierung, können in der heutigen Welt fatale Schwächen sein. Es gilt sich selbst anzupassen, offen für positive und bewusste Veränderung zu sein und vor allem sein ganzes Team auf die Reise mitzunehmen.

 

3. Rationale Optimisten sind in Zeiten der Krise weitaus lösungsorientierter – Deshalb sind sie jetzt besonders wichtig für ein Team.

Jeder weiß, wie einfach es ist einen bereits geschriebenen Text zu korrigieren. Die kreative Arbeit ist geleistet und mit Kritik sind wir alle schnell. Es besteht jedoch ein wichtiger Unterschied zwischen konstruktiver, rationaler, wertschätzender Kritik und der schnellen negativen Kritik. 1000 Gründe, warum etwas nicht funktionieren kann, finden wir viel schneller als die 1000 Gründe warum und vor allem wie es klappen kann. Gerade jetzt, tun Sie gut daran Mitarbeiter zu fördern, die klar denken und rationale Lösungen suchen. Geschieht dies aus einer positiven Einstellung heraus, kann es den entscheidenden Unterscheid für die Haltung, die Team-Ergebnisse und am Ende auch die Krisenfestigkeit machen.

 

Haltung – Perspektive 3: Wer treibt die nötigen Veränderungsprozesse?

Es sind genau jene rationalen Optimisten, die die Veränderungsprozesse vorantreiben. Daher ist die Haltung jedes Einzelnen essenziell, um im Gesamtorchester nachhaltig den richtigen „Ton“ zu treffen. Wählen Sie die Mitarbeiter für Ihre wichtigsten Veränderungsprozesse/-projekte aus, die ein hohes Maß an Intelligenz, Energie und Integrität haben! Dann kann auf dem Weg der Veränderung nicht viel schief gehen. Ganz wichtig dabei ist: lassen Sie die Mitarbeiter selber kommen, und sich freiwillig für die anstehenden Teilprojekte melden. „Pull“ funktioniert in diesem Bereich sehr viel besser als „Push“.

Vielleicht denken Sie jetzt: „Aber bei uns funktioniert das nicht. Alle haben viel zu viel zu tun und sicher keine Lust noch mehr zu arbeiten.“

 

Darauf antworte ich Ihnen, dass Haltung und Wertschätzung zuallererst Veränderung bei Ihnen als Führungskraft und an ihrer Organisationskultur notwendig machen. Wenn ich als Führungskraft die positive Veränderung im Unternehmen zur höchsten Priorität mache, dann signalisiere ich unmissverständlich die Wichtigkeit des Projektes. Als logische Konsequenz kommen freiwillige, hungrige, motivierte Mitarbeiter und wollen sich engagieren. Denn Sie wollen Ihnen helfen, etwas noch Erfolgreicheres zu erschaffen und sich selbst dabei zu verwirklichen. Das funktioniert in einer Kultur, die Vertrauen und Haltung ins Zentrum stellt. Ein bisschen verhält es sich wie bei Startups, die neue Teams zusammenstellen. Gesucht wird hier der von uns genutzte Mitarbeiter-Projekt–Ziel-Fit. Finden Sie die Mitarbeiter, die ihre Werte in Kombination mit ihrer Haltung in den Dienst eines Veränderungsprojektes stellen. Das erzeugt Unternehmenswachstum, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit in der Umsetzung – also genau das, was Sie als Manager in Krisenzeiten suchen und anstreben.

 

Sie sehen, die richtige Haltung zu Wachstum und Veränderung ist die wichtigste Schlüsselkompetenz um die Krise als Chance zu begreifen und sie zu nutzen. Zeigen Sie Mut, es wird sich lohnen.  

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Daniel B. Werner

Gründer 

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